By Klaus K. Klostermaier

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New World Translation of The HOLY SCRIPTURES

“This is what the Sovereign Lord Jehovah
[הוהי ,YHWH] says: ‘ . . . glance! i'm growing new
heavens and a brand new earth; and the former
things usually are not known as to brain, nor will
they arise into the center. ’”
—Isaiah 65:13, 17; additionally see 2 Peter three

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Diese »einheitliche Mitte« ist zweifellos in der (sich um das Phänomen der ÖL'XaLOOUVrJ 'freoü bewegenden) Rechtfertigungslehre• 8 zu suchen. Paulus sagt mit seiner Rechtfertigungslehre aus, was die Taufpraxis nach seinem Verständnis aussagen müßte. Dabei knüpft Paulus an die ihm vertraute Taufpraxis an, in der sich die Taufe als ein durch den Taufritus reale Wirkungen am und im Menschen auslösendes Ereignis zu verstehen gab. Doch diese Taufpraxis provozierte geradezu ein jene Wirkung am und im Menschen als Heilsbesitz dokumentierendes und damit gründlich mißverstehendes Verhalten.

Die Gründe, die ihn veranlaßt haben, diese Erwägung nicht durchzuführen, sondern im Gegenteil Karlstadts Postulat eines Verzichts auf den Sakramentsbegriff überhaupt zu bekämpfen, tangieren die von mir vertretene christologische Exklusivität des Sakramentsbegriffs nicht (vgl. Wider die himmlischen Propheten ... I525• WA I8, I39 ff. Für Karlstadt vgl. »Dialogus oder ein gesprechbüchlin. Von dem grewlichen vnnd abgöttischen mißbrauch I des hochwirdigsten sacraments Jesu Christi. I524·" In: Karlstadts Schriften aus den Jahren I523-I525· Ausgewählt und hg.

Das alles zeigt, wie komplex der historisch zu ermittelnde Tatbestand sich ausnimmt. Theologisch dürfte m. E. daraus zu folgern sein, daß sich zumindest zwei verschiedene von der Taufpraxis her naheliegende Möglichkeiten des Taufverständnisses anbieten: a) Das Ereignis der Taufe kann das Ereignis der Rechtfertigung des Sünders auslegen, indem es durch die einem glaubenden Menschen widerfahrende Taufe mit Wasser das •ohne die Gesetzeswerke« (sine operibus legis) der Rechtfertigung als in dem im Tode Christi vollbrachten Werk Jesu Christi begründet erweist.

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